PARTIKEL ERFASSUNGSSYSTEM
Zur Partikelerfassung wird die Methode der "Vorwärts Dispersion", im Englischen "forward scattering" genannt, eingesetzt (Tyndall Effekt). Dazu wird ein Tyndall Hochleistungs-Lichtstrahl durch den Boden des Behälters in die Flüssigkeit gerichtet, der von jeglichen bewegten Partikeln reflektiert wird. Die Videokamera nimmt eine Serie von Bildern des Gefässes oder der Ampulle auf und vergleicht diese anhand einer Bild-Differenz-Analyse. Die Bild-Differenz-Analyse ermöglicht es, bewegte Partikel zu erfassen ohne von unbewegten Elementen wie Kratzern, Fingerabdrücken oder Staub beeinflusst zu werden. Dabei ist die Empfindlichkeit des Prüfprozesses je nach Flüssigkeitsart und Prüfanforderung breit einstellbar.
PRÜFUNG AUF OBERFLÄCHENDEFEKTE
Oberflächendefekte sind von gleicher Wichtigkeit wie alle anderen Materialfehler. Die MCA Prüfmaschinen können auf Anfrage mit zusätzlichen Videokameras ausgestattet werden, mit denen eine vollständige Prüfung von Oberflächendefekten möglich ist. Damit können z.B. Risse im Gefässkörper, -boden, -schulter, Deformationen der Ampullenspitze, aber auch Defekte im flip-off, Aluminiumdeckel oder der Einbuchtung (Engl. "crimp") erfasst werden. In dieser Hinsicht verhilft die MCA zu perfekten Produkten, da alle Oberflächen-, als auch Partikeldefekte mit nur einer Maschine erfasst werden können. Die Maschine erstellt eine Dokumentation damit die hohe Qualität Ihrer Produkte dem verantwortliche Prüfungsamt vorgelegt werden können.
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